Lieber te4berlin,
es tut mir leid, dass wir Ihren Anspruch an Kundenfreundlichkeit nicht erfüllen konnten und Sie derart enttäuscht von unserer Druckerei sind. Ich kann Ihnen hier nur als Mensch ‘Asmus’ begegnen und mich dafür entschuldigen, dass wir diesen Eindruck bei Ihnen hinterlassen haben. Das ist ganz klar nicht unsere Absicht.
Da wir über kein professionelles Beschwerdemanagement verfügen, fällt es mir nicht leicht, die richtigen Worte zu finden und der Situation zu begegnen. Ich will trotzdem allen Mut zusammen nehmen und Ihrer heutigen Anmeldung bei Qype – um Ihre Situation zu schildern – offen begegnen.
Nach Rücksprache mit unserer Mitarbeiterin – auch wenn ich hier Ihrer Wahrnehmung widerspreche – hatte ich den Eindruck, dass sie versucht war, Ihnen weiter zu helfen und auch selbst bemerkt hat, dass die Kommunikation zwischen Ihnen beiden nicht unbedingt konstruktiv war. Daher ist sie über Ihren Schatten gesprungen, hat Sie zurück gerufen, um sich dafür zu entschuldigen. Ich finde es einem anderen Menschen gegenüber jedoch nicht fair, dass Sie hier das Mittel des wörtlichen Zitats nutzen, um Ihre Sicht darzulegen. Sie nutzen eine menschliche Schwäche oder Verfehlung, um unsere Firma scharf zu kritisieren und diskreditieren damit unseren gesamten Mitarbeiterstamm bzw. unsere Druckprodukte.
Zum eigentlichen Inhalt bzw. Konflikt in dem sich unsere Mitarbeiterin befindet, hier noch kurz eine Erklärung. Im Telefonat ging es ja nicht um die Kundenfreundlichkeit, die Sie selbstverständlich ohne Widerspruch erwarten können! Vielmehr ging es darum, dass Sie eingefordert haben und es zu unserem Kundenservice gehören müsse, auch für einen Laien verständlich zu erklären, wie man Grafiken für den Textildruck erstellt.
Wie in jeder anderen Druckerei ist dies aber nicht unsere Aufgabe. Auch wenn eine Druckerei Bücher druckt, kann ein “Drucker” nicht erklären wie man Romane oder Gedichte schreibt, wie man ein gutes Layout für das Buch erstellt, wie der Reim zu formulieren ist oder was es für typographische Grundregeln zu beachten gibt. Wir sind eine Druckerei, nicht mehr – aber auch nicht weniger.
Nichts desto trotz will ich Ihnen aber auch für Ihr Feedback – welches ich sehr ernst nehme – danken. Der ‚Brocken‘ ist nicht leicht zu schlucken, wir werden das aber mit dem gesamten Team besprechen, daraus lernen und uns auf die Fahnen schreiben, es beim nächsten Mal besser zu machen.
Ich wünsche Ihnen – trotz Ihres Ärgernisses – ein schönes Pfingstfest.
Mit besten Grüßen, Asmus Krause
Deutsch








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